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Eltern

Liebe Eltern,
wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Schule „HABU“, an der auch wir Eltern uns mit Engagement und Herzblut für ein konstruktives und zielgerichtetes Miteinander einsetzen, in allererster Linie zum Wohle und im Interesse unserer Kinder.

Wir möchten Sie motivieren, sich zu beteiligen, „Schule“ mitzugestalten und Ihre Kenntnisse, Ideen und Fähigkeiten einzubringen.

Die Elternvertreter:
Frau Michaela van Vügt
Frau Su Çelensü
Frau Birte Marquardt
Herr E. Servet Mutlu

Sollten Sie über die im Folgenden genannten Infos hinaus noch Fragen an die Elternvertreter haben, kontaktieren Sie uns gerne über folgende Mailadresse:

Kontakt

Dokumente und Informationen

Struktur von Elternarbeit: Ämter und Gremien (pdf, 27 KB)

Qualität von Elternarbeit: Anspruch und Leitgedanke (pdf, 21.7 KB)

Kommunikation: Leitfaden (pdf, 26 KB)

Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus gelingen?

Basis für eine gute Zusammenarbeit sind für uns

Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird! Beobachten Sie Ihr Kind und hören Sie ihm aus einer Ruhe spendenden Distanz zu, manche Probleme, die am Mittagstisch ganz furchtbar erscheinen, sind am nächsten Tag oft schon gelöst. Wir möchten über Ihr Kind mit Ihnen im Kontakt bleiben – ein hoffentlich unaufgeregtes und klärendes Gespräch unter den Betroffenen ist allemal besser, als sich mit anderen und den Kindern über Dinge aufzure-gen, die man nicht selbst erlebt hat und die dadurch größer als nötig werden. Wir haben uns zur Maxime gemacht immer erst beide Seiten zu hören, bevor wir zu einem Kompromiss oder einer Entscheidung kommen. Die Wahrheit liegt so oft in der Mitte. Dafür müssen wir uns die Zeit nehmen, die eine Klärung benötigt.

Wir sind auf Ihre Loyalität, was Erziehungsfragen betrifft, angewiesen. Wir betreuen hier fast 1000 Kinder und Jugendliche und brauchen einen Ordnungsrahmen, der unsere Arbeit überhaupt erst ermöglicht. Wenn wir also nicht wollen, dass Dinge kaputt gemacht werden, oder wenn andere arbeiten, gelärmt wird, brauchen wir Ihre aktive Loyalität, dass Sie diese Regeln auch gut finden und dieses Ihrem Kind signalisieren. Nur dann werden diese Regeln auch Gehör finden und von den Kindern eingehalten. Falls Sie einmal mit etwas nicht einverstanden sein sollten, suchen Sie also bitte das Gespräch mit uns und dem Elternbeirat, bevor Sie Ihren Kindern sagen, dass Sie dies und jenes ganz anders machen würden. So gibt es bei uns die Regel, dass alle Schüler:innen der Mittelstufe – also bis Jahrgang 9 – ihre Handys nur benutzen dürfen, wenn es die Lehrer:innen im Unterricht erlauben. Zu jeder anderen Zeit, also auch in den Pausen bleiben die Smartphones ausgeschaltet in der Tasche. Dringende Telefonate können im Sekretariat erledigt werden oder eben nach Ende des Unterrichts außerhalb des Schulgeländes. Damit möchten wir das Miteinander stärken und auch digitale Freiräume nutzen, in denen wir analog miteinander reden und spielen. Wer sich an diese Regel nicht halten kann, muss sein Handy abgeben und kann es erst am nächsten Tag nach dem Unterricht mit einer Unterschrift der Erziehungsberechtigten bei mir im Sekretariat abholen. Diese Regel haben wir in der Schulkonferenz vor über 10 Jahren beschlossen und sind damit bislang sehr gut gefahren.

Und zwar Vertrauen in ihre Kinder! Hilfe zur Selbsthilfe erzieht Kinder zu selbständigen Menschen, die lernen, sich für ihre Rechte selbst einzusetzen und zu formulieren, was ihnen wichtig ist. Ermutigen Sie ihre Kinder das Beratungssystem der Schule zu nutzen und greifen Sie erst ein, wenn Ihr Kind nicht selbst einen Weg findet, Fragen zu klären, Unklarheiten zu beseitigen und Ungerechtigkeiten zu hinterfragen. Hier sind die Klassen- und Profillehrkräfte, aber auch die Vertrauens- und Beratungslehrkräfte die richtigen Ansprechpartner für unsere Schüler:innen.

Schule lebt auch vom Interesse der Eltern. Klassen, die außergewöhnlich gute Gemeinschaften hinbekommen haben, waren zumeist Klassen, in denen sich die Eltern von Anfang an eingebracht und auch gerne miteinander etwas unternommen haben. Schüler:innen finden es toll, wenn sie sehen, dass ihre Eltern/Erziehungsberechtigten sich hier auch wohlfühlen und z.B. gerne zu unseren Veranstaltungen, Elternabenden, Elternbeirat, Konzerten, Podiumsdiskussionen etc. kommen. Für die vielen Aktivitäten, die hier angeboten werden, brauchen wir auch Sie als Eltern, Ihr Knowhow, Ihre Kontakte, Ihre Kenntnisse und Ihre Bereitschaft zu helfen.

Damit meinen wir besonders Verständnis für uns – als Lehrkräfte und Schulleitung. Wir sind ein großer Betrieb mit fast 1000 Schüler:innen und über 80 Lehrer:innen; fast jeden Tag laufen hier vielfältige Aktivitäten neben dem normalen Unterricht, sei es ein Medientag, eine Exkursion, eine Wettbewerbsteilnahme, eine Studienfahrt, Praktika, Elternabende, Wandertage u.v.m. Gerne wollen wir Ihnen und vor allem Ihren Kindern Ihre Wünsche erfüllen und zeitnah Gesprächsangebote unterbreiten, müssen aber oft unterschiedliche Interessen und Vorgaben abwägen und manchmal dauern Erfüllungen länger als es dauert, den Wunsch auszusprechen, meist hängt ein „Rattenschwanz“ an den Wünschen und wir wollen möglichst gerecht agieren. Ausnahmen sind dann manchmal schwierig.

Eine erforderliche Transparenz über Kommunikationsstrukturen bedeutet für uns Klarheit über

Gegenseitige Erreichbarkeit ist die Voraussetzung, um zeitnah ins Gespräch kommen zu können. Als Eltern erreichen Sie uns immer am besten per E-Mail. Sie können davon ausgehen, dass die E-Mail montags bis freitags abgerufen werden und im Laufe von drei Tagen beantwortet werden. Sollten wir diesen Anspruch nicht einhalten können, kontaktieren Sie bitte das Sekretariat unter: 306@schulverwaltung.bremen.de
Andersherum müssen auch wir Sie erreichen können. Denken Sie deshalb bitte immer auch daran, die Schule über Änderungen bei Ihren Kontaktdaten (Mailadresse und Telefonnummer) zu informieren. In der Verwaltung werden die Daten im Schülerverzeichnis hinterlegt und sind für Lehrkräfte einsehbar. Da wir mit dem Einwohnermeldeamt gekoppelt sind, werden ihre Daten bei Namensänderung oder ihre Adresse nach einer Ummeldung automatisch aktualisiert.

Wir starten jedes Schuljahr nach 2-3 Wochen, meist noch im August, mit Elternabenden in allen Jahrgängen, Klassen und Profilen. Dort erhalten Sie wichtige Informationen für den kommenden Jahrgang von ihrer Klassen-/Profillehrkraft, können Fragen von allgemeinem Interesse stellen, neue Fachlehrkräfte kurz kennenlernen und sich in der Elternschaft ein erstes Mal austauschen.
Routinemäßig gibt es in der Folge zwei Elternsprechtage im November, wo Sie einzelne Termine mit Klassen-/Profil- und ggf. Fachlehrkräften vereinbaren können, individuelle Fragen beantwortet bekommen und ein persönliches Feedback zu Ihrem Kind erhalten.
Sollte es bei Ihrem Kind einen besonderen Förderbedarf geben, können an unserem sogenannten „kleinen Elternsprechtag“ Anfang Februar mit der entsprechenden Fachlehrkraft einen Termin vereinbaren. Grundlage ist in der Regel die Note aus dem Halbjahreszeugnis. In diesem Rahmen wird eine Förderempfehlung besprochen und gemeinsam überlegt, wie ihr Kind den Lernrückstand aufholen kann.
Im Rahmen Ihrer Klassenelternschaft organisieren die gewählten Klassen- und Profilelternsprecher:innen die Kommunikation. Sie legen einen E-Mailverteiler an und verschicken wichtige Informationen aus der Schule über diesen Verteiler. Bei Rückfragen und lerngruppenbezogenen Problemen sind sie Ihre Ansprechpartner und leiten die Themen an die Schulelternsprecher:innen bzw. an die Schulleitung weiter. Einmal im Monat findet ein Jour Fix zwischen Schulleitung und Schulelternsprecher:innen statt.

Es kann im schulischen Alltag und bei der Vielzahl an Menschen, die an der HABU zusammen lernen und arbeiten, auch mal zu Unstimmigkeiten und Konflikten kommen. In solchen Fällen möchten wir die Probleme dort lösen, wo sie entstanden sind. Erst wenn auf dieser Ebene keine Lösung möglich ist, werden weitere Ansprechpartner:innen hinzugezogen. Wir halten den sogenannten Instanzenweg ein:
Fachlehrkraft -> Klassen- oder Profillehrkraft -> Mittel-/Oberstufenleiter -> Schulleiterin
In Fällen von Grenzüberschreitungen im Bereich sexualisierter Gewalt und bei Rückfragen zu gesetzlichen Vorgaben und Verordnungen können Sie sich direkt an das Schulleitungsteam wenden:

Mittelstufenleiter und ZuP-Leiter (Zentrum für unterstützende Pädagogik)

Herr Florian Küthmann

ZuP-Leiter

Oberstufenleiter

Herr Marcus Gevers

Oberstufenleiter

Stellvertretender Schulleiter

Herr Dietmar Hesemann

Stellvertretender Schulleiter

Schulleiterin

Frau Anke Junge-Ehmke

Schulleiterin

Wir wollen verhindern, dass Sie von Pontius zu Pilatus laufen müssen, um eine Antwort auf Ihre Frage oder eine Lösung für Ihr Problem zu finden. Schreiben Sie Ihr Anliegen gerne an die Schule per Mail: 306@schulverwaltung.bremen.de
Unsere Verwaltungskräfte leiten Ihr Anliegen an die passende Stelle weiter, wo es bearbeitet wird.

Gespräche werden dann konstruktiv-zielführend, wenn die beteiligten Personen

Zu unserem Rollenverständnis gehört es, dass wir uns als Experten für Erziehung und Unterricht verstehen. Wir beraten gerne und stehen für Fragen in diesen Themenfeldern zur Verfügung. Umgekehrt sind Sie als Eltern für die Erfüllung der Schulpflicht verantwortlich und verpflichtet bei der Erziehung und Bildung Ihrer Kinder mit den Lehrer:innen zusammenzuarbeiten. Wir informieren Sie über die grundsätzlichen und aktuellen Schulfragen und bieten Ihnen an im Rahmen der Elternarbeit am Schulleben mitzuwirken, um Schule demokratisch zu leben (z.B. Elternabende, Teilnahme an Fach- und Zeugniskonferenzen, Elternvertretungen in der Schulkonferenz, Beteiligung an Schulfesten).

Ein wertschätzender Umgang aller an Schule Beteiligten ist uns wichtig. Deshalb nehmen wir uns die notwendige Zeit, die es braucht, relevante Themen zu besprechen. Die Gestaltung eines passenden Gesprächsettings sorgt für eine angenehme Atmosphäre und für eine durchdachte Gesprächsführung. Mit einem Termin und Themenankündigung geben wir allen die Möglichkeit, sich auf ein Gespräch vorzubereiten und mit den zuständigen Akteuren an einem Tisch zu sitzen. Im Gegensatz zu informellen Tür-und-Angel-Gesprächen haben wir bei vorbereiteten Gesprächen die Chance auf eine unaufgeregte und sachorientierte Atmosphäre.

„Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“ Diese Maxime ist für uns handlungsleitend. Auch in emotional aufgeladenen Situationen versuchen wir freundlich zu bleiben und durch kleine Tricks unsere Emotionen in den Griff zu bekommen. So hilft es oft, eine Nacht darüber zu schlafen und eine geschriebene E-Mail nicht sofort zu verschicken, sondern einen Tag liegen zu lassen. Am nächsten Morgen hat sich der Ärger oft schon etwas gelegt und es gelingt einem besser, sich auf die Sachebene zu beziehen und einen freundlichen Umgangston zu pflegen.

Auch an dieser Stelle helfen kleine Tricks weiter: Es macht einen großen Unterschied, wie Kritik formuliert wird. Wenn sie in Ich-Botschaften („Ich hatte den Eindruck, dass…“) und in offenen unbewerteten Beobachtungsformulierungen ausgedrückt wird, kann sich der Empfänger dazu verhalten, sich erklären oder die Kritik zurückweisen. Er muss sich dann nicht persönlich angegriffen fühlen und verliert nicht sein Gesicht.