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Grußwort zur Schüler-Austausch-Messe

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern, liebe Gäste,

schon im 17. Jahrhundert gehörte Reisen zum guten Ton. Zwar waren die Entfernungen damals noch bescheiden – eine Reise ins ferne Italien war sehr teuer und ein langwieriges Unternehmen, das mehrere Monate in Anspruch nahm. Aber für die gebildeten Bürger bedeutete es schon damals einen Schritt auf dem Weg zu mehr Humanität und Welterkenntnis. Nur so konnte man dem eigenen engen Erfahrungsraum entgehen. Darüber hinaus war Reisen aber nicht nur eine Bewegung im Raum, sondern auch eine Bewegung hin zum Ich – zu sich selbst. Bis heute erscheinen mir diese Motive für das Reisen zentral und bestärken meine Empfehlung, schon in der Ausbildung den Weg über die eigenen Grenzen hinaus zu suchen.

Heute ist Reisen sicherlich weniger beschwerlich, selbstverständlicher und wohl auch erschwinglicher, aber es ist bestimmt nicht weniger wert. Jeder Schüler, den ich kenne und der im Ausland Erfahrungen sammeln konnte, ist an dieser Zeit gewachsen. Ängste abbauen und Selbstbewusstsein entwickeln gehören genauso dazu wie fremde Kulturen kennen lernen, Sprachkenntnisse verbessern und Freundschaften finden. Oder wie Mark Twain es gesagt hat: "Reisen ist für Vorurteile und Engherzigkeit lebensgefährlich".

Besonders aus diesen Gründen freue ich mich, dass wir am Gymnasium an der Hamburger Straße in diesem Jahr zum ersten Mal die Schüler-Austausch-Messe der Deutschen Stiftung Völkerverständigung in unseren Räumen zu Gast haben. Ich hoffe, dass Sie, liebe Gäste, dort hilfreiche Anregungen und spannende Informationen finden, um den eigenen Bildungsweg bzw. den Ihrer Kinder zu gestalten und wünsche allen Besuchern viel Spaß beim Entdecken der vielfältigen Angebote.

Ihre Claudia Dreyer

 

 

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